Dienstag, 14. Juni 2011

Montag, 13. Juni 2011 - Plau am See


In Plau am See gibt es die höchste Hebebrücke von Deutschland zu besichtigen. Auf dem Wasserweg gelangt man wohl überall hin, von Dresden nach Hamburg, an die Ostsee usw. usf. (Hausboot-Ferien wären ja auch wieder mal etwas). Entsprechend hat es auch viele Schleusen, eine davon sehen wir hier in Betrieb. Der Schleusenwärter quetscht die Schiffe hinein, nicht ohne jeweils seinen Senf dazuzugeben, zum Gaudi des Publikums auf der Brücke.  Den Abend beschliessen wir auf dem Platz, der auch „Wasserwanderern“ Unterschlupf bietet.Wer mit dem Kanu anlegt, kann sein Zelt aufstellen und die Sanitäranlage benutzen. Gute Sache!

Hebebrücke in Plau am See

Schleuse in Plau am See

Am Leppinsee

Sonntag, 12. Juni 2011 - Kanufahren am Leppinsee


Da es hier von Kanu-Verleihern nur so wimmelt, versuchen wir uns auch im Kanufahren. Auf den Flüssen und Seen hier lassen sich Bootsfahrten à gogo unternehmen. Wir begnügen uns heute mit einer vom Verleiher empfohlenen Tour, die uns an die Bolter Schleuse führt. Fischer werfen ihren Fang wieder ins Wasser, offenbar ist es zu teuer, einen Fisch zu behalten. Glücklich stellen wir fest, dass es Kanuten gibt, die ihr Gerät noch weniger beherrschen als wir. Die landen dann im Schilf (ok, ist uns auch einmal passiert…). Das wird einen kräftigen Muskelkater geben. Der sportliche Teil wird mit einem Jog auf dem sandbedeckten und daher mühsamen Waldpfad beschlossen.

Blick nach vorn

Blick zurück zum Steuermann

Fischer an der Bolter Schleuse

Parkplatzordnung

1. Etappe geschafft - hurra! Nun das gleiche noch zurück...

Samstag, 11. Juni 2011 - Pfingsten am Leppinsee


Zu Pfingsten fahren wir zur Mecklenburgischen Seenplatte, an den Leppinsee. Wir sind nicht die einzigen… Halb Berlin findet sich hier ein, um ein geruhsames Pfingstwochenende zu verbringen. Glücklicherweise hatten wir einen Platz vorreserviert, andernfalls es schwierig geworden wäre, eine Unterkunft zu finden. 

Warten auf die Anmeldung

Geschafft - wir sind installiert

Freitag, 10. Juni 2011 - Schiffshebewerk Niederfinow


Frühmorgens (für unsere Verhältnisse) fahren wir mit dem Gespann weiter nach Niederfinow, wo sich in der Nähe das Schiffshebewerk befindet. Die Inhaberin des kleinen Campingplatzes weigert sich zunächst, unser Ungetüm aufzunehmen, kann dann aber der Verlockung der Euroscheine doch nicht widerstehen. Es geht dann auch problemlos, die Stellplätze sind gross genug, keine Ahnung, weshalb die so einen Tanz aufgeführt hat. Mit dem Fahrrad radeln wir zum Schiffshebewerk. Die Schiffe werden in einem Lift samt „Badewanne“ (82.50 Meter lang, 11.94 m breit, Wassertiefe 2.50 Meter) über den Geländeunterschied von 36 Metern gehoben. Das alte Hebewerk ist seit 1934 in Betrieb und soll in einigen Jahren durch ein neues Bauwerk ersetzt werden. 

Schiffshebewerk Niederfinow - oben angekommen

Schiffshebewerk von unten - daneben die Kräne der neuen Baustelle

Donnerstag, 9. Juni 2011 - Königstein und Dresden


Am Vormittag besichtigen wir die Festung Königstein, eine über 400 Jahre alte Bergfestung mit einer Grösse von fast 13 Fussballfeldern, einer 2.2 km langen Ringmauer sowie einer grandiosen Rundsicht. Am Nachmittag fahren wir nach Dresden, parkieren in der Nähe des Zwingers und der Semperoper und entern einen Stadtrundfahrt-Bus. Während der zweistündigen Fahrt passieren wir u.a. Zwinger, Semperoper,  Elbschlösser, gläserne Manufaktur VW, Bergbahn (Höhenunterschied 100 m!), Pfunds Molkerei. Auf dem Theaterplatz an der Augustusbrücke geniessen wir eine heisse Schokolade, es hatte ziemlichen Durchzug auf dem oberen Stock des Busses. Erschlagen von all den Eindrücken sinken wir in die Smart-Sitze und genehmigen uns in Königstein ein währschaftes Nachtessen inklusive Weinschorle.

Aussicht von der Festung Königstein

Dresden auf dem Theaterplatz

Semperoper Dresden

Tapferer Stadtrundfahrt-Teilnehmer

Projekt in Dresden

Mittwoch, 8. Juni 2011 - Bastei und Lilienstein

Nach dem Geschirrspülen fahren wir zu einem der Höhepunkte im Elbsandsteingebirge, zur Bastei. Die wunderschöne Brücke, die Felsgebilde und die nachgebaute Burg sind allemal einen Besuch wert. Auch hier sind wir nicht ganz alleine… Ueber die obligaten desolaten Strassen erreichen wir den Fuss des Liliensteins, den man ebenfalls erklimmen kann und von dem aus man eine Super-Rundsicht in die Sächsische Schweiz hat. Der Himmel bedeckt sich und ab und zu ergiessen sich ein paar Tropfen. Zum Tagesabschluss wollen wir auf die Festung Königstein, die ist aber bereits geschlossen, als wir sie um 17 Uhr erreichen.


Aussicht von der Bastei



Basteibrücke

Elbsandsteingebirge


Auf dem Lilienstein



Dienstag, 7. Juni 2011 - Prag

Heute steht Prag auf dem Programm, schnell noch einen Führer im Tankstellenladen gekauft und los geht’s. Wir entern die tschechische Autobahn, nicht ohne noch eine 10-Tages-Vignette erworben zu haben. Für die insgesamt 50 Autobahnkilometer (ein grosses Teilstück wird saniert, so dass wir einen ziemlichen Umweg in Kauf nehmen müssen) hat sich das fast nicht gelohnt. Wieder können wir bei  Prachtswetter mit bis zu 27 ° die Prager Altstadt besichtigen inklusive einer Schifffahrt auf der Moldau, selbstverständlich untermalt mit entsprechender Musik. Es ist eine sehr schöne Stadt, halt mit extrem vielen Touristen (haben denn wirklich alle jetzt Ferien?), aber friedlich und aufgestellt. 

Karlsbrücke




Aussicht vom Kirchenturm