Dienstag, 19. Juni 2012

Mittwoch, 13. Juni 2012 - Dampfbahn Anduze - Corniche des Cevennes


Wir haben Zugbillette für die Dampfbahn. Pünktlich um 10.30 Uhr fahren wir ab St. Jean du Gard Richtung Anduze. Für die ca. 14 Kilometer durch die Cevennen benötigen wir 40 Minuten. In Anduze angekommen, bleiben wir gleich sitzen. Horden von Touristen entern den Zug, die einen ergattern keinen Sitzplatz mehr (was aber keine Rolle spielt, es stehen sowieso alle an den offenen Fenstern zum Fotografieren). Schwarz im Gesicht und auf den Kleidern machen wir uns auf eine Cevennen-Rundfahrt (Corniche des Cevennes) mit wunderbaren Talblicken in 900 Metern Höhe. Der Wind bläst stark, der Himmel ist etwas bewölkt, aber es bleibt trocken. 

Durch die Cevennen

Noch nicht schwarz



Ankunft in Anduze - wir bleiben sitzen...

Nun ist die Lokomotive vor uns
Ueber dem Gardon
Corniche des Cevennes


Corniche des Cevennes

Dienstag, 12. Juni 2012

Dienstag, 12. Juni 2012 - Cevennen / Anduze

Die Reise geht weiter in die Cevennen, in der Nähe von Anduze schlagen wir unser Lager auf. Der Platz liegt direkt am Gardon und bietet Bademöglichkeiten zwischen wunderbar geformten Granitfelsen. Die Füsse melden nach kurzer Zeit, dass es definitiv noch zu früh für ein Vollbad ist! Das gäbe einen ordentlichen Kuhnagel. 

Pont St. Esprit aus der Ferne

Gardon

Fussbad im Gardon - BRRRRR....

Granitfelsen am Gardon

Camping de l'Arche

Montag, 11. Juni 2012 - Gorges d'Ardèche


Von den Gorges d’Ardèche kennen wir nur die Brücke, heute durchqueren wir die Schlucht von der anderen Seite her. Es werden elf betonierte Aussichtspunkte angeboten, alle mit grandioser Sicht auf die Felsen und den Fluss. Unglaublich, der Aufwand, der hier betrieben wurde.  In einem Restaurant neben der Brücke geniessen wir einen Salatteller und fahren frisch gestärkt in das Vallée de l’Ibie. Nicht ganz so spektakulär, aber auch schön. In Viviers halten wir zur Stadtbesichtigung und besichtigen die Kathedrale und die Altstadt. Zuhause angekommen können wir den Apéro draussen nehmen, allerdings fängt es bald an zu tröpfeln bzw. in Strömen zu regnen. Der Apéro wird also nach drinnen verlegt.

Gorges de l'Ardèche

Gorges de l'Ardèche

Weitere Blondine in den Gorges de l'Ardèche

Pont Vallon

Viviers



Sonntag, 10. Juni 2012 - Mont Ventoux, Forteresse Mornas



Heute ist der Mont Ventoux angesagt, die Königsetappe der Tour-de-France nehmen wir bei Prachtswetter unter die Smart-Räder. Auch viele Velofahrer tun sich die 21 Kilometer bei teilweise 10% Steigung an, Hut ab! Auf dem Gipfel angekommen, sehen wir das Ziel der Course d’Esprit, einem 17 Kilometer langen Berglauf von Bedoin hinauf auf den Mont Ventoux. Die Läufer sehen allesamt sehr geschafft aus, die meisten gehen und spurten nur noch auf den letzten 50 Metern zum Ziel. Ein paar Mountainbiker passieren die Geröllhalde, das sieht extrem gefährlich aus. Etwas weiter unter dem Gipfel besichtigen wir den Bikepark, in dem sich die Biker mit dem Skilift hochziehen lassen und wieder ins Tal brettern. Eine schöne Rundfahrt mit Super-Rundsicht können wir hier geniessen. Auf dem Rückweg besichtigen wir das Forteresse de Mornas, eine Befestigung aus dem Mittelalter. Auf der „visite animée“ erzählt ein Ritter vom Leben im Mittelalter, der Zustand seiner Zähne lässt auf einen gewissen Mangel schliessen… Am Spätnachmittag erkunden wir Pont St Esprit, den Esprit vermissen wir hier allerdings. Es hat durchwegs merkwürdige Gestalten.  Hier verweilen wir nicht lange. Den Abend runden wir mit einer Pizza ab, natürlich inklusive ein oder zwei Gläschen Rosé…

Mont Ventoux

Aussicht vom Mont Ventoux

Er hat's auch geschafft - ging wohl etwas länger...

DAS würden wir unserem Wohni niemals antun!

Bikepark - Velo-Lift

Teilnehmer an der Course d'Esprit (einer der letzten)
Aussicht vom Forteresse de Mornas auf die A7 und die Rhone

Samstag, 9. Juni 2012 - Fahrt nach Mornas



Abfahrt ist um 07.45 Uhr ab Bubikon. Geplant war eigentlich, via Clermont Ferrand an die Atlantikküste bzw. Nordspanien zu fahren, der Wetterbericht ist aber so schlecht, dass wir beschliessen, via Südfrankreich zu fahren. Da regnet es bekanntlich nie! Nach ruhiger Fahrt (ausser der Baustelle in den Bergen bei Nantua) erreichen wir Orange, wo wir den Campingplatz anfahren. Einige Kreuzungen vorher begegnen wir einem französischen Wohnmobilisten, der aus dem Fenster schreit, der Platz sei geschlossen und wir sollen nach Mornas. Na, der wird’s ja wissen, seufzend fahren wir weiter (natürlich erst, nachdem wir uns selbst vom geschlossenen Platz überzeugt haben). Mit Glück finden wir die RN7, die uns nach Mornas  führt. Ein um Klassen besserer Platz als der in Orange erwartet uns da. Das Nachtessen können wir draussen und in kurzer Kleidung geniessen!


Freitag, 8. Juni 2012

Sommerferien 2012 - Frankreich/Nordspanien

Endlich ist es soweit - die Sommerferien stehen wieder einmal vor der Tür. Wobei von Sommer im Moment keine Rede sein kann - letzte Nacht wurden die Wolken gründlich geleert. Vermutlich sind jetzt die Reichenau-Erdbeeren weggeschwemmt. Man traut sich ja kaum, nachzusehen.

Morgen Samstag soll es losgehen, via Frankreich über Bordeaux nach Nordspanien in die Picos de Europa. 


Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich tatsächlich ein blaues Flecklein am Himmel. Da steigt doch glatt die Zuversicht, bei halbwegs trockenen Verhältnissen vom grossen ins kleine Haus umziehen zu können. 

Allen Daheimgebliebenen einen schönen Juni!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Herbstferien in Südfrankreich - Teil 2 und Schluss

Samstag, 1. Oktober 2011

Weiter geht die Fahrt zur Pont du Gard. Der von uns avisierte Campingplatz ist geschlossen, enttäuscht fahren wir zum nächsten Platz, wo sich unsere Enttäuschung flugs in ein Hurra wandelt: Allein auf weiter Flur unter den Bäumen können wir uns ausbreiten. Die Ruhe ist herrlichst. 

La Sousta
       
Sonntag, 2. Oktober 2011

Am frühen Morgen laufe ich nach Remoulin, ich will die Pont du Gard sehen. Der Wegweiser weist genau in die Richtung, aus der ich gekommen bin – nach 2.2 Kilometern sei ich dort. Hm, komisch, ich bin doch jetzt 2 Kilometer gelaufen? Also rechtsum kehrt und was sehe ich nach ziemlich genau 2.2 Kilometern: Den Touri-Parkplatz als Ausgangspunkt zur Brücke. Nach weiteren 200 Metern erblicke ich endlich das Objekt meiner Begierde, wir haben unwissentlich fast neben der Brücke unsere ‚Zelte‘ aufgeschlagen. Zufrieden trabe ich mit einem Baguette unter dem Arm zum noch schlafenden Schatz und verkünde die Neuigkeiten. Nach dem ausgiebigen Morgenessen besichtigen wir bewaffnet mit Fotokameras die Brücke und erkunden die Gegend zu Fuss. Es ist heiss, wir erklimmen den Hügel, umrunden ihn und steigen schliesslich wieder hinunter. Es kommt uns tatsächlich ein Velo-Wanderer mit Sack und Pack entgegen, der sein Velo hier hoch schiebt. Ueber Stock und Stein, der Schweiss verlässt ihn in Strömen… Nach dem Abendessen geht’s noch einmal zur Pont du Gard, ein Lichtkünstler hat hier seine Lampen installiert und schafft eine wunderschöne Stimmung mit Lichtwechseln.

Pont du Gard

Pont du Gard bei Nacht

Montag, 3. Oktober 2011

Heute steht die Besichtigung von Avignon auf dem Programm. Die Innen-Stadt ist von einer Mauer umfriedet, wir umrunden sie und finden schliesslich die vielbesungene Brücke. Das Parkhaus liegt direkt  beim Papst-Palast, zu Fuss lassen sich die Sehenswürdigkeiten bestens erkunden.

Brücke von Avignon
Sur le pont d'Avignon...
Avignon - Papstpalast
Avignon - Brücke
Avignon - Blick auf Papstpalast

Dienstag, 4. Oktober 2011

Ueber kleinste Landsträsschen und in engen Gassen gelangen wir nach Uzès, auch hier ist eine schöne Altstadt zu bewundern. Erstmals gönnen wir uns ein Mittagessen in einem netten Restaurant, natürlich unter freiem Himmel bei bestem Prachtswetter.
Unterwegs - am Gardon

Unterwegs
Der schiefe Turm von Uzès
Uzès - Altstadt


Mittwoch, 5. Oktober 2011

An einer Schleuse der Rhone beobachten wir ein Fluss-Kreuzfahrt-Schiff, welches nebst Pool auch über eine Minigolf-Anlage und eine Bar auf dem Dach verfügt. Die Leute sitzen alle wohlgenährt bei einem Glas Rosé und lassen sich ein Mittagessen schmecken, währenddessen das Schiff die Schleuse bei Avignon passiert. 

Kreuzfahrt auf der Rhone
Donnerstag, 6. Oktober 2011

Bereits ist der Heimreise-Tag da, wir starten relativ spät und kommen nach ruhiger Fahrt spätabends daheim an.

Freitag, 7. Oktober 2011

Zeit fürs Wohni-Putzen, Wechselnummer-Abgabe, Einkaufen, Waschen, usw. usf. Einmal mehr durften wir herrliche Ferien geniessen.