Sonntag, 28. Juli 2013

Sommerferien Juni 2013 - Teil 2 und Schluss



Sonntag, 16. Juni 2013

Den Sonntag verbringen wir bei gemütlichem Nichtstun. Ist auch wichtig.

Montag, 17. Juni 2013

Sête , das „Klein-Venedig des Languedoc“, steht heute auf dem Programm. Ueber die Autobahn geht es recht fix voran, dafür ist die Stadt ein ziemliches Chaos. Wir folgen im Schritttempo einer Demonstration, die scheinen das gleiche Ziel zu haben wie wir. Der Reiseführer hat uns eine schöne Aussicht vom Top versprochen, wir suchen den Treppenzugang mit dem Smart über eine Steigung von sicher 20%. Leider ist es eine Sackgasse, dank unserem Miniautöli schaffen wir es, umzukehren, retour auf die Hauptstrasse und siehe da – es hat ja Wegweiser zum Mont Saint-Clair. Von da oben geniessen wir eine wunderbare  Aussicht über die Stadt und das Meer, von der anderen Seite aus sieht man über den Etang de Thau. Ueber allem der wunderbare Pinienduft, herrlich.  Auf dem Heimweg nehmen wir die Landstrasse, dem Meer entlang, auch hier ziemlich viel Verkehr.

Demo in Sête
Sête

Ueber den Dächern von Sête

Auf dem Mont Saint-Clair


Auf dem Mont Saint-Clair

Unterwegs getroffen


Dienstag/Mittwoch, 18./19. Juni 2013

Am Dienstag besuchen wir Herrn Nyffenegger unterhalb dem Château Montlaur, bei einem Bier erzählt er uns die Vorzüge des Gebietes. Mittwoch ist Bürotag. 


Donnerstag/Freitag, 20. /21. Juni 2013

Den Donnerstag verbringen wir mit Semmelen, Essen, Trinken. Am Freitag fahren wir weiter nach Le Lavandou, auf das Camp du Domaine. Hier richten wir uns ein und geniessen wiederum den Pinienduft, die Wärme und die Ruhe.

Camp du Domaine

Windgeschützt schlemmen

Strandleben


Samstag – Dienstag, 22. – 25. Juni 2013

Eine Fahrt auf der Kretenstrasse oberhalb Bormes les Mimosas darf nicht fehlen, ebensowenig wie ein Meerbad, Hacktätschli usw.  Am Dienstag geht es via Italien nach Meride, es ist eine lange und anstrengende Fahrt. Belohnt werden wir aber mit einem fantastischen Risotto samt Rindsbraten im Grotto Fossati. Die Schüsseln werden rübisundstübis leergefegt.

Kretenstrasse

Risotto und Rindsschmorbraten

Mittwoch, 26. Juni 2013

Den letzten Ferientag verbringen wir am Comersee, da wollten wir immer mal hin. Nun wissen wir auch, warum wir nie mit dem Wohni hier waren (und auch nie sein werden) – die Strassen sind sehr schmal und die Hügel erheben sich steil zum Himmel. Den Tag beschliessen wir bei einem Schlemmeressen in  Serpiano.


Comersee

Comersee

Comersee
Man beachte den Topfinhalt

Serpiano

Serpiano


Donnerstag, 27. Juni 2013


Den restlichen Heimweg schaffen wir problemlos, früh sind wir da und können anfangen mit Räumen, Putzen usw. 

Samstag, 15. Juni 2013

Sommerferien Juni 2013

Samstag, 1. Juni 2013

Um 06.30 Uhr schliessen wir die Haustür ab – es geht für vier Wochen nach Südfrankreich (wo hoffentlich schöneres Wetter ist als die letzten Monate hier).  Gegen 17 Uhr treffen wir nach ruhiger Fahrt in Castries ein, ein schöner und ruhiger Platz erwartet uns. Wir können draussen Z’nacht-Essen, man glaubt es kaum!

Hochwasser in der Schweiz

Schon besser!


Sonntag, 2. Juni 2013

Heute Morgen, wir können es wirklich kaum fassen, Kaffee und Baguette draussen im Freien an der Wärme. Mit dem Smart erkunden wir die Umgebung, es ist wunderschön hier. Wir besichtigen Teyran und einige weiteren Dörfer, geniessen das Wetter und die Mohnfelder.

Dusse zmörgele

Mohn




Montag, 3. Juni 2013


Am Vormittag besichtigen wir Sussargues, Teyran, Montaud und noch einige weiteren Dörfer. Ueberall Wein-Anbau, Pinien und schlaglochbewehrte Strassen. Bei Montaud liegt das Château Montlaur, von hier geniesst man einen schönen Ueberblick über das Val des pins.


Château Montlaur



Montaud, am Fuss des Schlosses



Dienstag, 4. Juni 2013

Heute ist Einkauf-, Aufräume- und Ruhetag.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Wir ziehen um nach Villeneuve-lès-Béziers, hier waren wir auch letztes Jahr. Der Platz ist gut gefüllt, zunächst parkieren wir auf der grossen Wiese, allerdings ohne Schatten, was in der brütenden Hitze nicht so toll ist. Also wechseln wir den Platz. Hätten wir uns erst zehn Minuten später entschieden, wäre dieser letzte Platz auch besetzt gewesen. Unglaublich, wieviele Leute es hier hat. Vor allem Holl- und Engländer. 


Donnerstag, 6. Juni 2013

Bédarieux müssen wir auch besichtigen, es zeigt sich aber, dass dies keine gute Idee war – in den Hügeln und überhaupt nicht schön, hier steigen wir nicht einmal aus. In Pézenas dagegen ist es recht schön, eine Altstadt mit Fussgängerzone erwartet uns hier. Nach der Rückkehr absolvieren wir endlich wieder einmal ein Läuflein dem Kanal entlang – schön wars.

Pézénas

Glacéschlecker in Pézénas


Freitag, 7. Juni 2013

St-Chinian, Cazouls und weitere Dörfer werden besichtigt. Unterwegs treffen wir eine Schlange auf der Strasse, sie überlebt es dank einem Schlenker. Natürlich haben die einen den Wunsch, sich das Teil aus der Nähe anzusehen. Ok, in die Eisen und umgedreht. Aussteigen und Fotografieren tut aber nur einer, die andere hütet den Smart von innen. Zurück beim Campingplatz stellen wir fest, dass die Zufahrt von extrem vorausschauenden Wohnwagen-Gespannen blockiert ist. Haha, die haben nicht mit unserem Autöli gerechnet, via Boulodrome zwischen den Holzpfosten hindurch werden alle überholt :-) .

Samstag, 8. Juni 2013

Auch in den Ferien sind Regentage möglich, wir ziehen nun einen davon ein. Gemütliches Pflatschen im Wohni ist angesagt. Das Zelt der Nachbarn wird geflutet. Die Schlaglöcher auf den Wegen sind gefüllt. Es prasselt auf das Dach.

Sonntag, 9. Juni 2013

Mit dem Velo geht’s nach Béziers zu den 9 Schleusen, zum x-ten Mal, aber immer wieder schön. Im Servietten-Anzünde-Restaurant gibt es einen kleinen Lunch, danach machen wir uns auf den Rückweg. Nicht zu früh, gerade vor dem Gewitter kommen wir daheim an.

9 Ecluses


Montag, 10. Juni 2013

Wir ziehen weiter Richtung Corbières, eigentlich wollten wir in Mirepeisset Station machen. Leider hat der Campingplatz nur noch ca. sieben Stellplätze, die alle in unmittelbarer Nähe der Bar liegen. Nein danke. Wir fahren weiter und landen in Lézignan-Corbières. Hier gefällt es uns, wir richten uns für ein paar Tage ein. 

Dienstag, 11. Juni 2013

Nach dem Mittag fahren wir nach Minerve. Das letzte Mal konnte man unter den Ponts naturels trockenen Fusses hindurchmarschieren, jetzt ist hier ein Fluss.  Bei schönstem Wetter besichtigen wir das Städtchen, steigen zur Steinschleuder hinauf und geniessen später die Rückfahrt durch das schöne Gebiet.

Minerve

Pont Naturel - nicht trockenen Fusses erreichbar

Minerve - Fluss

Ausblick von der Steinschleuder aus


Mittwoch, 12. Juni 2013

In einer Touri-Broschüre finden wir einige schöne Touren, heute machen wir eine Rundfahrt durch die Corbières, passieren diverse Dörfer und Landschaften.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die heutige Touri-Tour führt uns in die Hautes Corbières, wir kommen auch beim Château Quéribus vor. Hier waren wir vor ein paar Jahren schon mal (mit dem Töff). Damals mussten wir uns quasi den Seilen entlang die Treppe hinaufhangeln, so stark blies der Wind. Auch heute bläst er heftig, eine Dame hält ihren Chouchou unter ihrem Arm eingeklemmt, damit es ihn nicht wegwindet. Die Landschaft ist insgesamt wunderschön, aber recht abgelegen und hügelig.

unterwegs
Château Quéribus

Windige Sache



Freitag, 14. Juni 2013

Vom Lac de Jouarres geht es entlang dem Canal du Midi nach Paraza, wo wir die Wasserbrücke besichtigen. Abends treffen wir Margrit und Jean-Pierre zum Essen – in einem netten Restaurant geniessen wir ein Festmahl im Innenhof, schön windgeschützt. Herzlichen Dank für den schönen Abend!

Lac de Jouarres

Lac de Jouarres

Wasserbrücke bei Paraza

Katzen...


Samstag, 15. Juni 2013


Nach dem Morgenessen brechen wir unsere Zelte in den Corbières ab und siedeln über nach Castries, auf den gleichen Platz wie zum Ferienbeginn. Die Vorräte müssen mal wieder aufgestockt werden, der grosse LeClerc ist von Leuten geflutet, an der Kasse läuft es aber erstaunlicherweise sehr zügig. Ah ja, es gibt Scampi zum Znacht !


Dienstag, 28. Mai 2013

Weiberferien in Ginestas - 2. Auflage Mai 2013

Mittwoch, 8. Mai 2013

Einen Tag vor Auffahrt fahren wir in aller Herrgottsfrühe (Zwei Uhr morgens) los, um einigermassen dem Feiertagsverkehr auszuweichen. Denn heute ist in Frankreich "jour de la victoire", also zwei Feiertage hintereinander und mit entsprechendem Stau-Aufkommen ist zu rechnen. Und prompt gerät die Anfahrt etwas lang, mit Umweg über "la petite Camargue", wo einem immerhin einige Flamingos geboten werden, sind wir über 12 Stunden unterwegs. Bei schönstem Sonnenschein treffen wir in unserem temporären Heim ein, versorgen uns, die Katzen und die Fische und geniessen die Wärme.

La petite Camargue

Donnerstag, 9. Mai 2013

Den Morgenkaffee können wir in der Sonne schlürfen, bevor wir uns zum gouffre géant de Cabrespine aufmachen. Die Werbung scheint etwas übertrieben, soooo gross ist diese Grotte nicht. Etwas enttäuscht fahren wir zurück zum Canal de midi und lassen uns eine Omelette mit Pommes servieren. Die muss nachher bei einem Spaziergang bis zur nächsten Schleuse verdaut werden, das Wetter macht auch mit, einzig der Wind ist etwas lästig.

Morgensonne

Cabrespine

Gouffre géant de Cabrespine

Verpflegungsstation am Canal du midi

Unterwegs


Unsere Mitbewohner


Freitag, 10. Mai 2013

Heute geht's nach Narbonne, zu Fuss durch die Altstadt, es wird viel gebaut. Der Platz vor "Les halles" ist eine Baustelle, er wird aber einmal sehr schön sein. Nach einem Imbiss beschliessen wir, ans Meer zu fahren, dem Etang de Bages entlang nach Peyriac-de-Mer. Hier führt ein Steg über den Etang, zwar bläst es einen fast ins Wasser, es ist aber trotzdem sehr schön.

Narbonne

Narbonne - Les halles

Windige Sache


Etang

Samstag, 11. Mai 2013

Wieder steht ein "Wandertag" an, tapfer trotzen wir dem Wind (der Kerl bleibt uns wirklich treu) und marschieren in der Gorge de l'Héric zu einem halbwegs windstillen Plätzli zum Picknick. Der Rückweg führt uns am Etang de Montady vorbei, wir geniessen den Ausblick und die Sonne (natürlich schön windgeschützt von einem Felsen).

Gorges de l'Héric

Picknicken am Héric

Etang de Montady

Etang de Montady

Sonntag, 12. Mai 2013

Nach dem Morgenessen geht's nach Limoux, der Jardin aux plantes parfumées ist unser heutiges Ziel. Dummerweise macht der erst wieder um 13 Uhr auf, das heisst, wir suchen uns wieder mal ein Picknick-Plätzlein und finden auch eines mitten in Limoux, am Fluss. Der botanische Garten ist sehr schön, die beiden Keas im Käfig ohne Grünzeug etc. gefallen uns aber weniger. 

Romantisches Picknick im Wind

Im botanischen Garten

Hehe, ist ja nicht mein Finger

Buchsbaum ohne Buchsbaumzünsler

Seerosenteich ohne blühende Seerosen

Parkbewohner
Montag, 13. Mai 2013

Letzte Einkäufe werden getätigt, wir fahren auf einen Abstecher nach Gruissan zum fast schon obligaten Picknick, heute am Sandstrand. Den restlichen Tag verbringen wir gemütlich daheim.

Gruissan
Hinter dem Haus

... und vor dem Haus

Dienstag, 14. Mai 2013

Unglaublich, wie schnell so eine Woche verfliegt - um vier Uhr schmeissen wir den Schlüssel in den Briefkasten und verlassen das temporäre Daheim. Vor Montélimar tönt es dramatisch vom linken Vorderrad, na, wird wohl ein Plastiksack sein, der sich verfangen hat. Mein "Verfolger" (schon seit ca. zwanzig Minuten hinter mir) überholt und deutet auf besagtes Rad. Mist, der Halt auf dem Pannenstreifen zeigt, es ist leider nicht nur ein Plastiksack, sondern der Innen-Kotflügel (falls der wirklich so heisst) hat sich gelöst und ist jetzt abgeraffelt. Mit dem Kotflügel rattert auch die Stossstange bedenklich. Super - es ist morgens um sieben Uhr und wir stehen auf der Autobahn. Ich reihe mich hinter die Lastwagen ein, nehme die nächste Ausfahrt und schleiche auf der Landstrasse in der Hoffnung, eine Toyota-Garage zu sichten. Erst in Valence werde ich fündig, juchhu, inzwischen ist es acht Uhr und ein Mech steht an der Tür. Leider sieht er sich ausserstande, einen Blick unter mein Auto zu werfen, ich müsse zwingend auf den Chef warten, der um halb neun Uhr komme. Die Zeit bis dahin verbringen wir mit der Suche nach einem offenen Restaurant, was aber definitiv zu früh ist in dieser Herrgottsfrühe. Aber auch so wird es halb neun, der Chef sieht sich den Schaden an, fährt in die Werkstatt und erscheint nach fünf Minuten mit dem provisorisch geflickten Auto wieder. Was für ein Glück, wir können weiterfahren! Auf dem Heimweg geraten wir in der Schweiz in einen Mega-Stau, goldig, auch das noch. In Winti liefere ich Mütsch dem glücklichen Gatten samt Kater ab und gerate noch in den Feierabendverkehr, denn inzwischen ist es natürlich 17 Uhr geworden. Seufz. 

Aber: schön war's :-)

Rastplatz nach Valence - das haben wir uns verdient!