Mittwoch, 4. Juli 2012

Mittwoch, 27. Juni 2012 - Calanque de Morgiou


Die Calanques rufen, heute wollen wir sie von der Marseiller Seite aus entdecken. Ueber die engsten Hügelsträsslein erreichen wir Marseille und kämpfen uns (am Gefängnis Les Baumettes vorbei, heute ist offenbar Besuchstag…) bis zum Parkplatz vor der Barriere. Der Parkchef informiert uns über die Durchfahrtzeiten bis nach Morgiou: Entweder morgens vor acht Uhr oder abends ab 19.30 Uhr oder mit einer Reservation im Restaurant. Tja, alles trifft natürlich nicht auf uns zu. Das heisst, wir können wählen: 2 km Fussmarsch nach Sormiou oder 4 km nach Morgiou. Die Schreibende entscheidet sich für 4 km. Der Nichtschreibende schweigt und marschiert den Hügel rauf und runter. Morgiou entpuppt sich als Dörflein in einer Calanque, mit einem kleinen Hafen und einigen Fels- und Steinstränden. An einem schattigen Plätzchen geniessen wir ein Picknick und beobachten das muntere Treiben hier. Immer wieder kommen Touristen-Schiffe und beschallen die Wände mit ihren Erklärungen. Auf ein Bad verzichten wir und machen uns auf den weiten Rückweg. Das Glück ist uns aber hold, ein Eingeborener nimmt uns wenige Meter nach dem Dorf in seinem Auto mit und lädt uns am Parkplatz ab. Hurra! Mit Navi-Hilfe finden wir mitten in der Stosszeit aus Marseille, statt laufen stehen wir halt im Stau. Me cha nöd immer güne.

Calanque de Morgiou

Calanque de Morgiou



Dienstag, 26. Juni 2012 - St Maximin de la Sainte Baume


Gegen Mittag haben wir unsere Siebensachen gepackt und verlassen Villeneuve-lès-Béziers. In St Maximin la Ste Baume (CP Camping caravaning provençal) richten wir uns neu ein. Wieder ein schöner Ort auf dieser Erde.


Montag, 25. Juni 2012

Montag, 25. Juni 2012 - Gorges de l'Orb und Héric


Es ist so schön hier, wir hängen noch einen Tag an und fahren in die Gorges de l’Orb. Der Wegweiser zeigt irgendwo im nirgendwo „Gorges de l’Héric“ an, na klar, das lassen wir uns nicht entgehen. Mit drei Euro Parkgebühr sind wir dabei und schultern unsere Rucksäcke. Nach fünf Minuten Asphaltweg geht’s über die Brücke in den Hang, im Zick-Zack geht es hoch und höcher, nach einer Stunde erreichen wir schweissgebadet eine Art Waldlichtung mit NULL Aussicht. Das kanns ja nicht sein, verwirrt gehen wir weiter, bis ein Wegweiser hinunter ins nächste Kaff weist. Da dies im Nachbartal zu unserem Smart liegt, verzichten wir dankend darauf und steigen den gleichen Zick-Zack-Weg wieder hinunter, Fliegen, Fuss vertrampen, schwitzen usw. inklusive. Zum Glück haben wir etwas Wasser dabei, um solche Ueberlebensübungen zu überstehen. Zurück auf der Brücke wenden wir uns nach rechts, weiter dem Asphaltweg entlang und siehe da, wunderschöne Gorges treffen wir an. Flugs die Badehose angezogen und schwupp – eine herrliche Erfrischung im Héric geniessen, alle Unbill ist vergessen. Wir freuen uns auf ein Glacé am Parkplatz, aber natürlich ist um 17 Uhr der Kiosk nicht mehr besetzt. Wäre ja noch schöner. Um 20.30 Uhr gibt es dann endlich etwas zu essen...



Gorges de l'Héric

Gorges de l'Héric

Irgendwo auf dieser Welt

Erfrischung im Héric

Olargues

Pont Eiffel bei Olargues



Sonntag, 24. Juni 2012 - Velo flicken und Vias


Am Morgen der Schreck – mein Velo hat einen Platten. Natürlich ist es das Hinterrad, was sonst. Der hilf- und wortreiche Nachbar gibt uns den Tipp, im Carrefour einen Schlauch zu holen. Ach ja, es ist Sonntag und klar, die Läden haben offen. Wir fahren also zum Carrefour und holen einen neuen Schlauch. Die Pneus sind auch recht abgefahren, ich möchte sie auch gerne ersetzen, im Carrefour hat es aber die passende Grösse nicht, wir fahren also weiter zum Hyper U und siehe da, es gibt gleich zwei neue Pneus für mein Velöli. Super, die nächsten zwei Stunden gehen drauf mit Veloflicken. Dank Internet schaffen wir es auch, die Nabenschaltung einwandfrei de- und wieder zu montieren. Die schönen neuen Pneus muss ich gleich ausprobieren, ich fahre bis nach Vias zur Bootsvermietung, wo der Hafen voller Hausboote liegt, die auf ihre Feriengäste warten. Ah, hier starten also die Neulinge und  müssen gleich als drittes durch die 9 Béziers-Schleusen – da wird einem ja einiges klar… Den Tag beschliessen wir mit einem Spaziergang über die Brücke und zurück.

Velowerkstatt
Le Boat Vias

Villeneuve-lès-Béziers


Samstag, 23. Juni 2012 - Cirque de Mourèze und Gorges de l'Hérault


Die Karte zeigt einige grüne Strassen im Hinterland – wir fahren los. Im Cirque de Mourèze halten wir und absolvieren den gelben Rundgang „facile“, Dauer ca. 45 Minuten. Die grosse zweieinhalbstündige Tour ist uns dann doch zu lang (und dort steht auch „difficile“. Wir sind ja Schweizer, die französischen Hügelchen können gar nicht difficile sein :-) ). Weiter geht es in die Gorges du Hérault, an der Pont du Diable gibt es einige Todesmutige, die den Sprung von der Brücke in den Fluss wagen. Es hat recht viele Leute, da Wochenende ist. Etwas weiter oben in den Bergen erfrischt uns ein Schwumm im kalten Wasser, herrlich!

Cirque de Mourèze

Eingeborener im Cirque de Mourèze

Cirque de Mourèze

Cirque de Mourèze

Gorges de l'Hérault
Pont du Diable


Erfrischung im Hérault